Wohnen stationär

Die heutigen Alters- und Pflegeheime sind besser als ihr Ruf! Ein Alters- und Pflegeheim muss den verschiedensten Ansprüchen genügen. Einerseits ist es das Daheim von meist älteren Menschen verschiedener Herkunft und Kultur. Andrerseits ist es auch ein Arbeitsort von Pflegenden und anderen Berufsgruppen.

Alters- und Pflegeheime in Graubünden zeichnen sich dadurch aus, dass beiden Aspekten Rechnung getragen wird. Die Vorgaben für das Raumprogramm sind so entwickelt worden, dass Bewohnerinnen und Bewohner heute in kleineren Gruppen zusammenleben. Neben dem privaten Raum des eigenen Zimmers, das wenn möglich mit privaten Gegenständen eingerichtet wird, ist der Gruppenwohnraum ein halböffentlicher Raum. Ergänzt werden diese Zonen mit einem öffentlichen Angebot wie der Caféteria oder einer Parkanlage mit Spazierwegen und Sitzgelegenheiten.

Neben diesen Wohnaspekten sind aber auch flexible und wirtschaftliche Lösungen für die täglichen Betriebsabläufe zu integrieren. Funktionalität, Qualität, Wirtschaftlichkeit und die Berücksichtigung der Anspruchsgruppen zeichnen eine gute Institution heute aus.

 

Alters- und Pflegeheime

In den 52 Alters- und Pflegeheimen und Pflegegruppen in Graubünden leben rund 2'500 Bewohnerinnen und Bewohner. Getreu dem Prinzip der Durchmischung wird keine Unterscheidung zwischen Altersheim und Pflegeheim gemacht. Auch bei steigender Pflegebedürftigkeit müssen die Bewohnerinnen und Bewohner das einmal gewählte Alters- und Pflegeheim nicht mehr wechseln.

Alters- und Pflegeheime in Graubünden gehören in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinden. Die Gemeinden und deren Angebote sind jeweils in einer Planungsregion zusammengefasst.

 

Pflegegruppen

Unter einer Pflegegruppe wird eine Art "Kleinstheim" verstanden. In einer grossen, geeigneten Wohnung leben sechs bis acht pflege - und betreuungsbedürftige Menschen zusammen. Die baulichen und betrieblichen Anforderungen entsprechen denjenigen eines
Alters- und Pflegeheimes.

Pflegegruppen eignen sich für abgelegene Gemeinden respektive für ein wohnortsnahes Angebot in Quartieren von grösseren Agglomerationen oder im Verbund mit einem betreuten Wohnen.

 

Wohnen für Menschen mit einer Demenzerkrankung

Die Pflege und Betreuung von Menschen mit einer Demenzerkrankung ist heute schon eine der grossen Herausforderungen in der Geriatrie. Obwohl heute (noch) rund 60% der demenzkranken Menschen zu Hause betreut werden können, steigt die Anzahl derjenigen Menschen, die mit der Diagnose Demenz in ein Pflegeheim eintreten.

Kleinere Einrichtungen führen in der Regel gemischte Wohngruppen. Das heisst, demenzkranke Menschen leben mit anderen pflegebedürftigen Menschen in derselben Wohngruppe. Die adäquate Betreuung erfolgt durch persönlich abgestimmte Programme oder durch das Angebot einer speziellen Tagesstruktur.

17 Heime führen heute eine spezielle, geschlossene Wohngruppe für Menschen mit einer Demenz. Dadurch kann auf die speziellen Bedürfnisse dieser Bewohnergruppe eingegangen werden, und die Gefahr der dauernden Überforderung beider Gruppen wird etwas gemildert.

 

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